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Denkingen (al) Ihre Schlagkraftbeweis die Denkinger Feuerwehr am Samstagmittag bei der Hauptübung. Annahme: Firma Martin Dreher AG in der Wolf-Hirth Straße brennt.

Nur zwei Minuten nach Benachrichtigung der Leitstelle erfolgte der Alarm. Da das Feuerwehrmagazin in unmittelbarer Nähe des angenommenen Brandherdes liegt, war das erste Fahrzeug bereits nach vier Minuten an Ort und Stelle. Eile war geboten, denn das Szenario sah vor, dass Firmenmitarbeiter, die das Feuer in der Montagehalle selbst löschen wollten, von dicken Rauchschwaden überrumpelt und verletzt wurden. Zwei Trupps Atemschutzträger versuchten zu den Verletzten vorzudringen. Durch die enorme Rauchentwicklung und anfänglichen Ausfall des Drucklüfters war dies besonders schwer. Die elf Rotkreuzler übernahmen die Verletzen und versorgten sie im rasch aufgebauten Zelt. „Obwohl wir nur zwei Funkmelder haben und die weitere Alarmierung per Telefonkette erfolgt, war unsere Mannschaft innerhalb zehn Minuten vor Ort“ informierte Gruppenleiter Klaus Kreibich die Zuschauer und war mehr als zufrieden mit seinen Leuten.

Zufrieden mit der ganzen Übung war auch Bürgermeister Rudolf Wuhrer und zollte den Männern hohe Achtung und Dank für die vorbildliche Arbeit trotz des widrigen Wetters. „Ein Ernstfall könnte ja auch bei den gleichen Wetterbedingungen oder sogar noch schlechteren eintreten, dann ist es bestimmt von Vorteil, wenn man weiß worauf es in einer solchen Situation ankommt.“ Auch Kommandant Peter Fetzer war mit seinen Männern mehr als zufrieden. Auf die Frage weshalb kein Wasser von der Bodenseewasserversorgung entnommen wurde, teilten Fetzer und sein Stellvertreter Andi Borho mit, dass diese Wasserentnahme zu viel Personal benötige. Es wäre dazu unbedingt eine zweite Wehr notwendig. Denn ein Mann müsste den Schieber bei der Bodenseewasserversorgung aufmachen und überwachen, ein Mann müsste die Zisterne mit neun Kubikmeter im Auge behalten, die erste Pumpe müsste angeschlossen und die Leitungen gelegt werden. Lange Wegstrecken machten Personalbedarf notwendig. Doch sei diese neu geschaffene Wasserentnahme von der Bodenseeleitung optimal und könne bei entsprechendem Bedarf in einem großen Umkreis eingesetzt werden, so Fetzer. „Ich habe gesehen, dass man sich auf euch verlassen kann“ lautete auch das Lob von Martin Dreher an die Wehrmänner.

Quelle: www.schwaebische.de (Erschienen: 29.10.2012, 07:00 Uhr)

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