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Die Landstraße 433 zwischen Denkingen und Gosheim ist nach einem Erdrutsch für die kommenden Tage gesperrt.

Kreis Tuttlingen / pz Der örtlich starke Dauerregen der vergangenen Tage hat im Landkreis Tuttlingen am Samstag zu Straßenschäden, teils erheblichen Verkehrsbehinderungen und vereinzelten weiteren Polizeieinsätzen geführt. Durch das Abrutschen eines Hanges im Bereich der Landstraße 433 zwischen Denkingen und Gosheim musste wegen einer andauernden, erhöhten Gefahr der Streckenabschnitt längerfristig voll gesperrt werden.

Kurz vor 8 Uhr teilte ein Autofahrer der Polizei am Samstagmorgen mit, dass der Hang zwischen Denkingen und Gosheim abgerutscht und zumindest die Straßenseite in Richtung Denkingen mit Erdreich bedeckt sei. Da sich die Gefahrenstelle in einer Kurve befand, fuhr eine Streife des Polizeireviers Spaichingen dorthin. Auf einer Breite von etwa 50 Metern war das Erdreich des Hanges abgerutscht. Durch die Kraft der großen und in Bewegung geratenen Erdmasse war die Mauer, die den Hang zur Straße befestigte, teilweise umgedrückt worden, so dass die gesamte Erde auf die Fahrbahn fiel. Hierdurch kam es zu einem Kantenbruch auf einer Länge von fünf bis zehn Metern.

Da nur noch ein Fahrstreifen befahrbar war, musste der Verkehr von Beamten über mehrere Stunden geregelt werden. Ebenfalls vor Ort war die Straßenmeisterei Spaichingen, welche die Gefahrenstelle noch in den Morgenstunden begutachtete. Durch das aufgeweichte Erdreich besteht derzeit laut Polizei die erhöhte Gefahr, dass der Hang weiter abrutscht. Auch zwei große Buchen haben ihre Standfestigkeit verloren und es besteht die Gefahr, dass diese Bäume auf die Fahrbahn stürzen.

Die Straßenmeisterei ordnete die Vollsperrung des Streckenabschnitts für die kommenden Tage an. Da das Gutachten eines Geologen eingeholt werden muss, ist derzeit noch unklar, wann die Vollsperrung wieder aufgehoben werden kann. Die Polizei weist auf die Sperrung und vor allem auf die hohe Gefahr hin: Die Landstraße ist auf der gesamten Strecke nicht befahrbar. Weiteres Erdreich kann jederzeit in großer Menge auf die Fahrbahn stürzen. Verkehrsteilnehmer werden zu ihrer eigenen Sicherheit eindringlichst angehalten, sich an die Streckenverbote und aufgestellten Verkehrszeichen sowie Absperrungen zu halten. Verstärkte Kontrollen werden durchgeführt. Eine weiträumige, überörtliche Umleitungsstrecke wurde von der Straßenmeisterei eingerichtet. Der Schwerlastverkehr im Bereich des Heubergs wird über Dürbheim oder Schömberg umgeleitet. Der öffentliche Personennahverkehr ist in die Maßnahmen eingebunden und bietet voraussichtlich bereits ab Montag einen Notfahrplan an.

Quelle: www.schwaebische.de (03.02.2013, 16:12)

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