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Die Hauptübung von DRK und Feuerwehr am Samstagnachmittag (17.10.2009) ist trotz Schneeschauer für die Beteiligten gut abgelaufen.

Übungsobjekt war die Wohnanlage Betreutes Wohnen in der Kirchhofenstraße. Angenommen wurde ein Zimmerbrand mit mehreren Verletzten.

(DENKINGEN/al) Erstmals fand nur eine stille Alarmierung statt, da alle Feuerwehrleute mit einem Funkmeldeempfänger ausgestattet sind. Bei der Ortsgruppe vom DRK wird über eine Telefonkette alarmiert, da nur der Ortsgruppenführer einen Piepser hat.

Trotz Regen- und Schneeschauer warteten viele Schaulustige, unter ihnen auch Bürgermeister Rudolf Wuhrer, einige Gemeinderäte und Kreisbrandmeister Martin Hagen, auf das Eintreffen der Einsatzkräfte. Nach kurzer Lagebeurteilung durch Kommandant Peter Fetzer gingen die vier Atemschutzträger ins Haus, um die Verletzten zu bergen. Mit einer Leiter wurde eine verletzte Person vom Balkon des zweiten Obergeschosses gerettet. Die Atemschutzträger brachten die verletzten Personen aus dem Haus in Sicherheit, wo sie vom DRK übernommen und versorgt wurden. Nachdem alle Personen gerettet waren, wurde größte Sorge der Brandbekämpfung gewidmet, da in unmittelbarer Nähe die denkmalgeschützte St. Michaels Kirche steht.

Schnell und sicher seien die Einsatzkräfte ans Werk gegangen, dies zeige die gute Ausbildung der Wehrmänner, stellte Kreisbrandmeister Martin Hagen fest. Dass man im Ernstfall noch vieles anders mache, bestätigte auch Kommandant Peter Fetzer bei der anschließenden Manöverkritik im Gasthaus "Sternen". Die Wasserentnahme für die vier im Einsatz gewesenen C-Rohre aus nur einem Hydranten in der Kirchhofenstraße wäre im Ernstfall nicht ausreichend.

Um einer Vollsperrung der Hauptstraße im Zuge der L 433 zu vermeiden, die zur Zeit Umleitungsstrecke der B 14 sei, wurde von dort kein Wasser entnommen, führte Peter Fetzer aus. Bürgermeister Rudolf Wuhrer lobte die Einsatzkräfte von DRK und Feuerwehr. Es sei wichtig, dass man übt, um Fehler oder Mängel festzustellen. Denn nur aus Fehlern lerne man, so der Bürgermeister. Aufgrund der vielen Arbeit dieser beiden Rettungsgruppen gebe die Gemeinde neben dem üblichen Essen drei Freigetränke aus.

Das DRK war mit 12 Personen im Einsatz und hatte auch die "Verletzten" entsprechend präpariert und geschminkt. Die Feuerwehr beteiligte sich mit zwei Fahrzeugen und 20 Personen an der Übung.

(Erschienen: 20.10.2009, Schwäbische Zeitung)

Quelle (Bild + Text): www.denkingen.de, www.schwaebische.de

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