112

Ihre Notrufhotline

feuerwehrsignet loewe

Logo Landkreis Tuttlingen

Logo Land Baden-Württemberg

Frittlingen - Bei einem Brand in Frittlingen ist am Vormittag des 04. November ein 44-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt aufgefunden worden.

Der Mann hatte mehrere Messerstiche im Oberkörper, als er von der Feuerwehr in der Kellerwohnung seines Hauses entdeckt wurde. Nach ersten Ermittlungen schließt die Polizei eine "Fremdbeteiligung sowohl für den Brand als auch für die Stichverletzungen" aus. Demnach hat sich der Mann die Verletzungen wohl selbst zugefügt.

Es war kurz vor 8 Uhr am Freitagvormittag, als ein Nachbar die Rauchentwicklung im Keller des Wohnhauses entdeckte. Da alle Türen verschlossen waren, musste die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Frittlingen die Wohnungstür aufbrechen. Im Haus fanden die Einsatzkräfte den regungslos auf einem Bett liegenden Mann. Erst nachdem sie ihn aus der brennenden Wohnung gebracht hatten, stellten die Rettungskräfte mehrere Stichverletzungen im Brustbereich des Mannes fest. In der Hand hielt das Opfer zu diesem Zeitpunkt ein Messer. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde der Mann per Hubschrauber in die Unfallklinik nach Villingen-Schwenningen geflogen.

"Es kommt kein anderer Tatbeteiligter in Frage“, sagte Wolfgang Schoch von der Polizeidirektion Tuttlingen gegenüber dieser Zeitung. Zum Hintergrund der Tat hielt sich die Polizei bedeckt. Sie konnte das Opfer noch nicht befragen. Eine Vorerkrankung des alleinstehenden Mannes ist aber wahrscheinlich. Weitere Personen wurden durch den Brand nicht verletzt, der 44-Jährige war einziger Bewohner seines Elternhauses.

Den Brand konnten die Freiwillige Feuerwehr Frittlingen und die Feuerwehr aus Denkingen schnell löschen. Gleich an mehreren Stellen im Haus fanden die Einsatzkräfte Brand- und Glutnester. Das Feuer konnte sich aber nicht weiter ausbreiten. Das Einfamilienhaus ist aufgrund der starken Rauchgasentwicklung dennoch nicht mehr bewohnbar. Ein Gebäudesachverständiger klärt in den kommenden Tagen die Höhe des Sachschadens und einen eventuell anstehenden Abriss des Gebäudes.

Quelle: www.schwaebische.de (Erschienen: 04.11.2011, 11:25 Uhr)

Kontaktieren Sie uns

Sie haben Fragen?

* Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung

Powered by BreezingForms