>> Mittlerweile sind wir nun
fast schon neun Monate in unser neues Feuerwehrhaus
eingezogen. Hier nun die längst überfälligen Daten und
Fakten.
Standort/Erschließung:
Als Standort für den Neubau
des Feuerwehrhauses waren zunächst verschiedene
Grundstücke im Gewerbegebiet Sulzen im Gespräch. Aus
städtebaulichen Gründen fiel die Wahl auf das jetzige
Baugrundstück. Es markiert den Ortseingang und bietet
mit der unmittelbaren Lage an der L433 Richtung Gosheim
eine optimale Verkehrsanbindung. Die Erschließung des
Geländes erfolgt von der K5907 Richtung Frittlingen aus.
Über eine gemeinsame Zufahrt außerhalb des
Einmündungsbereichs in die L 433 werden separat die
KFZ-Stellplätze und der Ubungshof mit der Ausfahrt aus
der Fahrzeughalle erschlossen. Gegenseitige Störungen im
Alarmfall werden dadurch weitgehend vermieden. Der
Gebäudeeingang befindet sich zentral im Eckbereich
zwischen beiden Zuwegungen.
Städtebau / Architektur:
Der schlichte, rechteckige
Baukörper des Feuerwehrhauses mit Pultdach, der
zweiseitig von teilweise voll verglasten
Flachdachbaukörpern eingefasst wird, stellt einen
markanten, neuen Akzent am Ortseingang Denkingens von
Gosheim und Frittlingen kommend dar, was nicht nur an
dem weithin sichtbaren, über ein Vordach mit der
Fahrzeughalle verbundenen Schlauchturm liegt. Die
Fassaden der Fahrzeughalle sind wie die der übrigen
Gebäudeteile mit rot eingefärbtem Putz versehen, weisen
allerdings im oberen Bereich eine hochwertige
Holzleistenschalung auf und werden durch die vier
Sektionaltore sowie goßzügige horizontale Fensterbänder
gegliedert. Das Büro des Kommandanten, der Funkraum und
die Eingangshalle besitzen vollflächige
Aluminium-Pfosten-Riegel-Verglasungen, die direkte
Blickbeziehungen nach außen ermöglichen. Für das Gebäude
wurde eine hochwärmedämmende Massivbauweise aus
Mauerwerk und Stahlbeton mit Stahl-Dachkonstruktion, für
die Flachdächer eine langlebige Folienabdichtung
gewählt.
Raumprogramm / Nutzung:
Im Alarmfall wird die Fahrzeughalle, die Platz für vier
Fahrzeuge bietet, über einen den KFZ-Stellplätzen
zugeordneten Nebeneingang betreten. Unmittelbar dahinter
gliedern sich Umkleideraum, Lager, Werkstatt,
Atemschutzraum und Funkraum sowie das Foyer an, über
welches das Büro des Kommandanten und die WC-Anlagen
erreicht werden. Im Untergeschoss befinden sich wiederum
vom Foyer aus erreichbar, der große Schulungsraum
(100m2), von dem mittels mobiler Trennwand der
Jugendraum (30m2) abgeteilt werden kann, sowie Küche,
Sanitätsraum, Kleiderkammer und die gesamte
Gebäudetechnik. Der Planung wurden klare Strukturen,
kurze Wege und direkte Funktionsbeziehungen zu Grunde
gelegt. Hierbei blieb der Bezug nach außen nicht
unberücksichtigt.